
Auftragsdurchlauf −42 % — Nachkalkulation in 4 statt 9 Tagen abgeschlossen.
Ein Keramikhersteller mit Billionen-VND-Umsatz führte 3 Werke auf einer Plattform zusammen: Schichtleistung direkt an der Station erfasst, Kosten je Charge kalkuliert, Rohstoffbestände gruppenweit sichtbar.
Zahlen von den Kunden selbst bereitgestellt und mit deren Zustimmung veröffentlicht, gemessen im Rahmen des bei jeder Kennzahl genannten Umfangs und Zeitraums. Die Ergebnisse hängen von Unternehmensgröße, Branche und dem Standardisierungsgrad der Ausgangsdaten ab.
CTH · APODIO ist ein Keramikhersteller mit Billionen-VND-Umsatz, 3 Werken und mehr als 2.000 Beschäftigten; der Großteil der Produktion geht in den Export — Angebote müssen also präzise kalkuliert sein und jede Charge spezifikationsgerecht und pünktlich ausgeliefert werden.
Schichtleistung und Ausschuss wurden damals noch auf Papier notiert und am Tagesende eingetippt; die Buchhaltung lief auf separater Software ohne Verbindung zum Shopfloor, die Planung in Tabellen. Produktionsberichte hinkten stets einen Tag hinterher, die Nachkalkulation brauchte 9 Tage — Exportaufträge wurden auf Basis fast zwei Monate alter Kosten angeboten.
Die drei Werke gingen nach dem Pilot-first-Prinzip auf ein On-Premise-System: Leistung und Ausschuss werden direkt an der Station per Tablet/Scan erfasst, Bestand und MRP sind über alle drei Werke vereinheitlicht, die Kalkulation läuft je Charge mit automatischer Umlage, und die Zahlen aus Shopfloor, Lager und Buchhaltung treffen sich auf einem Management-Board.
Vorher und nachher — mit Zeitraum und Messmethode.
| Kennzahl | Vorher | Nachher | Zeitraum & Methode |
|---|---|---|---|
| Zyklus Fertigungsauftrag → Fertigwareneingang | 7,2 Tage | 4,2 Tage (−42 %) | Rollierender 3-Monats-Schnitt über alle Aufträge · nach 9 Monaten |
| Monatlicher Kalkulationsabschluss | 9 Tage | 4 Tage | Kalkulation je Charge · automatische Umlage |
| Durchschnittlicher Rohstoffbestand | — | −18 % | Nach 12 Monaten · MRP-Einkauf am Absatzplan ausgerichtet |
| Leistungs- & Ausschussreporting | T+1 (Tagesende) | Echtzeit je Schicht | Erfassung an MES-Stationen in 3 Werken |
Zahlen von den Kunden selbst bereitgestellt und mit deren Zustimmung veröffentlicht, gemessen im Rahmen des bei jeder Kennzahl genannten Umfangs und Zeitraums. Die Ergebnisse hängen von Unternehmensgröße, Branche und dem Standardisierungsgrad der Ausgangsdaten ab.
Von der Analyse bis zum Go-live.
Die Ofenbediener waren Papierprotokolle gewöhnt und ließen die Erfassung aus. Das Projekt korrigierte das Design, nicht die Menschen: Die Erfassungsmaske wurde auf 3 Taps reduziert, die Schichtleitungen wurden zu den primären Erfassern, und direkt in der Halle hing fortan ein Schichtleistungs-Board, auf dem jedes Team seine eigenen Zahlen sah. Ab Woche sechs lag die Erfassungsquote bei 98 % — und blieb dort.
“Früher stand die Nachkalkulation erst fest, wenn der Auftrag längst angeboten war. Heute stehen die Kosten jeder Charge im System — der Vertrieb bietet auf echten Zahlen an, nicht auf Schätzungen.”
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